Information statt Manipulation

Das Gesundheitswesen ist geprägt von komplexen Entscheidungsstrukturen. Entscheidungsträger in der Politik nehmen eine verantwortungsvolle Schlüsselposition ein, vor allem haben sie die Interessen unterschiedlichster Betroffener miteinander in Einklang zu bringen.

Fundierte Kenntnisse der Grundstrukturen des parlamentarischen Betriebs, Denk- und Arbeitsweise von Parlamentariern und ihrer Gremien sind für eine erfolgreiche Interessenvertretung notwendig. Dr. Albrecht Kloepfer hat langjährige Erfahrung in der effizienten Anwendung der Instrumente zur Interessenvertretung.

Interessenvertretung meint in diesem Zusammenhang einer auf Bürgervertretung angelegten und im besten Sinne basis-orientierten Demokratie eben nicht eine möglichst wirkungsvolle „Einflüsterung“ an einen vermeintlich starken, weitgehend autark agierenden „Herrscher“. Sondern eher Interessenvertretung als eine Art Bürgerpflicht: die legitime und zwingend notwendige Artikulation der eigenen Belange im Austausch und durchaus auch in Konkurrenz zu den Belangen anderer Interessengruppen.

Im Vordergrund einer so verstandenen Interessenvertretung steht demnach eine offene, transparente und kontinuierliche Informationspolitik, die sich dadurch als politisch verlässlich erweist, dass sie in der Sache stimmig ist und in den Inhalten zuvor im eigenen Interessenkreis auf eine breite Konsensbasis gestellt wurde. Denn nur wenn diese beiden Grundbedingungen erfüllt sind, kann moderne Politik ihr austarierendes abwägendes Geschäft überhaupt beginnen, den jeweiligen Gesprächspartner also im recht eigentlichen Sinne als Partner bei der politisch-gesellschaftlichen Gestaltung begreifen und einbeziehen.

Thema der Woche

GesundheitsPolitischer Brief

Aktuell: Editorial 46. KW 2017

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